Fahrradfreundlicher Kreis Coesfeld

Am 27. November 2016 fand bei stahlendem Sonnenschein die Aufnahme des Kreises Coesfeld in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordhrein-Westfalen (AGFS NRW) statt. Landradt Dr. Schulze Pellengahr unterzeichnete die Aufnahmeurkunde gemeinsam mit AGFS-Vorstand Christine Fuchs und Abteilungsleiter Winfried Pudenz vom NRW-Verkehrsministerium.

Bereits 2013 wurde durch den Kreistag beschlossen, eine Mitgliedschaft in der AGFS zu beantragen. Im Februar 2016 wurde dann eine entsprechende Bewerbungsschrift verfasst und  beim zuständigen Ministerium eingereicht. Es folgten die ganztägige Vorbereisung der Region am 1. Juli und die ganztägige Hauptbereisung der Region durch eine etwa 20-köpfige Auswahlkommission am 24. Oktober.

Von der Mitgliedschaft in der AGFS sollen neue Impulse zur Steigerung der Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit des Kreises Coesfeld ausgehen. Insbesondere kann auf diesem Wege der Anteil des motorisierten Individualverkehrs gesenkt werden, der gemäß des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes für 45 % des Endenergieverbrauchs im Kreisgebiet verantwortlich ist. Zugleich stellt die Mitgliedschaft in der AGFS die Umsetzung einer Maßnahme des Klimaschutzkonzeptes dar.

Als erste Maßnahme wurde im Herbst 2016 bereits eine Modal Split-Erhebung für den Kreis Coesfeld durchgeführt. Diese liefert wichtige Informationsgrundlagen für die in 2016 gestartete Fortschreibung des Nahverkehrsplans. Zudem liefert sie wichtige Grundlagen für die Ableitung künftiger Maßnahmen zur Steigerung der Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit des Kreises Coesfeld.

www.agfs-nrw.de

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Stadtradeln im Kreis Coesfeld

„Die Wette gilt! Radeln für ein gutes Klima!“ – unter diesem Motto hat der Kreis Coesfeld im Jahr 2017 erstmals an der Aktionkampagne "Stadtradeln" teilgenommen. Vom 20. Juni bis 10. Juli konnten die  Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass sie aktiv für den Klimaschutz und die eigene Gesundheit in die Pedale treten.

Die 1.419 aktiven RadlerInnen legten während des Aktionszeitraums insgesamt 264.114 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 37.504 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km). Dies entspricht der 6,59-fachen Länge des Äquators sowie rund 24.000 € an eingesparten Spritkosten.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr freut sich über die positive Resonanz: „Mit der Aktionskampagne haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt für Klimaschutz, Gesundheitsförderung und Mobilität zum Nulltarif. Denn auch längere Wege im Alltag können in Zeiten von Pedelec und Co. problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden“.

„Stadtradeln“, so funktioniert es:

Während des dreiwöchigen Stadtradeln-Aktionszeitraumes gilt es, so viele Radkilometer zu sammeln und zu erfassen wie möglich. Jede und jeder Interessierte, auch aus den nicht aktiv teilnehmenden Kommunen,  kann ein eigenes „Stadtradel“-Team gründen oder einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Besonders interessant ist diese Option für Schulklassen, Vereine, Unternehmen, einzelne Abteilungen oder auch die eigene Familie.

www.stadtradeln.de/kreis-coesfeld

 

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