Elektromobilität im Kreis Coesfeld

 

Elektromobilität & eCOEmobil

Der Kreis Coesfeld hat sich zum Ziel gesetzt den Bereich der alternativen Mobilität stärker zu fördern und klimafreundliche Ansätze und Lösungen für den Ersatz des motorisierten  Individualverkehrs anzubieten und umzusetzen. Im Fokus stehen hier u.a. die Unterstützung alternativer Antriebe im Kreisgebiet.

Der Kreis Coesfeld hat sich dazu entschlossen, dieser zukunftsweisenden Technik einen Anschub zu geben. Elektromobilität als ein Baustein einer zukunftsweisenden Mobilität gilt es nun flächendeckend für die Bürger im Kreis Coesfeld verfügbar zu machen. Mit der Aufstellung der Ladesäulen im gesamten Kreisgebiet wird das oft zitierte Henne-Ei-Problem für den Kreis Coesfeld gelöst. Die Aufstellung von Ladesäulen erscheint aufgrund der beschränkten Anzahl an Elektrofahrzeugen nicht notwendig, während gleichzeitig die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs ohne vorhandene Ladeinfrastruktur, auf die unterwegs zurückgegriffen werden kann, nicht attraktiv ist.

Das Projekt eCOEmobil wurde als eines der ersten Leuchtturmprojekte des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts umgesetzt. In allen 11 Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld hat die Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH (GFC) an Standorten wie Ortszentren, Innenstädten, touristisch interessanten Zielen oder Bahnhöfen Ladesäulen für Elektroautos auf öffentlichen Parkplätzen errichtet. Ziel des Projektes ist es eine kreisweit einheitliche Ladeinfrastruktur aufzubauen, die den Fahrern von Elektroautos zur Verfügung steht und eine überörtliche Nutzung praktikabel macht.

Eine detailliertere Auflistung finden Sie weiter unten. Bei allen Ladestationen handelt es sich um sogenannte „AC-Ladestationen“, die mit Wechselstrom und einer Leistung von bis zu 22 kW pro Ladepunkt laden. Im Rahmen des Projektes wurden bislang (Stand November 2021) 26 Ladestationen im gesamten Kreisgebiet realisiert. 

Abrechnungsdienstleistung "Erenja"

Zu Beginn des Projektes bis Ende 2020 erfolgte die Abrechnungsdienstleistung über "New Motion". Seit Dezember 2020 übernimmt Erenja (eine Marke der GELSENWASSER AG) die Abrechnung der verbrauchten kWh mit dem Endkunden. Der Preis beläuft sich auf 0,35 €/ kWh. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob weitere Kosten berechnet werden. Hierauf haben wir keinen Einfluss! Bei Störungen wenden Sie sich bitte an die Servicenummer der Erenja. 

 

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Übersicht der „eCOEmobil“ Ladestationenstandorte:

(Ladestationen, die von anderen Anbietern betrieben werden, sind gesondert gekennzeichnet!)

Ascheberg: Dieningstr. 7 (Parkplatz am Rathaus) 
Billerbeck: Markt 1 (Parkplatz am Rathaus) 
Billerbeck: Bahnhofstr. 1 (Parkplatz am Bahnhof) 
Coesfeld: Borkener Str. 23 (Parkplatz am Pictorius Berufskolleg) 
Coesfeld: Parkplatz Pfauengasse1
Coesfeld: Friedrich-Ebert-Str. 7 (2 Ladesäulen - Parkplatz am Kreishaus) 
Coesfeld: Münsterstr. (Parkplatz gegenüber Sparkasse)1
Coesfeld: Mittelstraße 10 (Parkplatz am Oswald-von-Nell-Breuning Berufskolleg)
Dülmen: Max-Planck-Str. (Parkplatz am Bahnhof Buldern) 
Dülmen: Lohwall (Parkplatz gegenüber Verbraucherzentrale) 
Dülmen: Parkplatz Nonnengasse (gegenüber von Dülmen Marketing) 
Dülmen: Nordlandwehr (Parkplatz am DÜB) 
Dülmen: Bahnhofstr. (Parkplatz am Bahnhof) 
Dülmen: Kreuzweg 27 (Parkplatz Straßenverkehrsamt) 
Havixbeck: Bellegarde-Platz (Parkplatz am Rathaus) 
Lüdinghausen: Rosengarten 4 
Lüdinghausen: Berenbrock 1 (2 Ladesäulen - Parkplatz Burg Vischering) 
Nottuln: Stiftstr. 4 (Parkplatz bei der Polizei) 
Nottuln: Schulze-Frenkings-Hof
Nottuln: Am Hagenbach 11 (Alter Hof Schoppmann)2 
Nordkirchen: Bohlenstr. 2 (Parkplatz am Rathaus) 
Olfen: Kirchstr. 5 (Parkplatz am Rathaus) 
Rosendahl: Hauptstr. 30 (Parkplatz am Rathaus) 
Senden: Bulderner Str. 15 (Parkplatz an der Steverhalle) 

Betrieb erfolgt durch die Emergy
Betrieb erfolgt durch die Alter Hof Schoppmann gGmbH

Dass die Ladeinfrastruktur gut angenommen wird und die Anzahl an Ladevorgängen stetig gestiegen ist, kann der nachfolgenden Grafik entnommen werden. Während sich die Anzahl der Ladevorgänge zu Beginn des Projektes noch bei unter 25 Ladevorgängen in den Monaten September bis Dezember 2016 bewegte, ist seitdem ein exponentielles Wachstum zu verzeichnen. Im Dezember 2019 war mit mehr als 250 Ladevorgängen ein Peak erreicht. Doch auch vor der Elektromobilität machte Corona nicht Halt. Deutlich zu sehen ist der Einbruch im Februar 2020. Erst ab August 2020 nimmt die Anzahl an Ladevorgängen an den öffentlich zugänglichen Ladestationen wieder zu.