European Energy Award in Gold für den Kreis - Neuer Unterausschuss Klimaschutz freut sich

Die Freude der Mitglieder des neuen Unterausschusses Klimaschutz, der nun erstmals öffentlich tagte, war groß, als das offizielle Ergebnis des Audits für die Teilnahme am European Energy Award (eea) verkündet wurde: Mit einem sehr guten Ergebnis von 79,9 Prozent wurde der Kreis Coesfeld erstmalig mit dem eea in Gold zertifiziert. „Mit diesem Ergebnis können wir nach der erfolgreichen Silber-Auditierung im Jahr 2016 sehr zufrieden sein“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. „Zukünftig gilt es, bereits gut etablierte Projekte weiter fortzuführen und neue Maßnahmen anzuschieben“, so der Unterausschuss-Vorsitzende Dr. Thomas Wenning (CDU).

Die Mitglieder des Unterausschusses mit Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (vorne links), dem Vorsitzenden Dr. Thomas Wenning (vorne rechts), der neuen Klimaschutzmanagerin Kristin Holz (vorne) und weiteren Fachleuten der Verwaltung (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Die Mitglieder des Unterausschusses mit Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (vorne links), dem Vorsitzenden Dr. Thomas Wenning (vorne rechts), der neuen Klimaschutzmanagerin Kristin Holz (vorne) und weiteren Fachleuten der Verwaltung (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Der Kreis Coesfeld ist einer von nur sechs Kreisen, die in Nordrhein-Westfalen mit dem eea-Gold ausgezeichnet sind. Wichtige Projekte waren insbesondere die intensive Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit im Bereich Klimaschutz, die Biogasaufbereitungsanlage am Standort Coesfeld-Höven oder auch die Umstellung auf regenerative Wärmeversorgung am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg.

Ein weiterer zentraler Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der neuen Klimaschutzmanagerin Kristin Holz. Sie ist bereits seit drei Jahren bei den kreiseigenen Wirtschaftsbetrieben (WBC) und der Gesellschaft zur Förderung regenerativer Energien (GFC) tätig und hat sich dort unter anderem schwerpunktmäßig mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt. Nun ist die 29-jährige Umweltwissenschaftlerin, die einen Master-Abschluss im Fach Boden, Gewässer, Altlasten vorweisen kann, mit einem Stellenanteil in das Klimaschutzmanagement des Kreises Coesfeld gewechselt. Sie begrüßte die Ausschussmitglieder herzlich: Ich freue mich auf eine spannende Zusammenarbeit, Ihre inhaltliche Unterstützung und vielfältige Projekte im Kreis Coesfeld.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt fand der Vorschlag, das 10.000 EUR-Preisgeld „Landschafft 2019“ der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft für eine spezielle Saatgutmaschine mit dem Namen „Wiesefix“ zu verwenden, große Zustimmung. Mit der Saatgutmaschine werden auf artenreichen Flächen Samen gesammelt und auf artenarmen Flächen wieder aufgebracht.

Zum Abschluss stellte Mathias Raabe aus der Kreisentwicklung die angedachten „Leuchtturmprojekte“ der Klimaschutzarbeit 2020 vor. Hierzu zählen zum Beispiel die Netzwerkarbeit über den KlimaPakt Kreis Coesfeld, die Fortführung des European Energy Awards oder auch neue Projekte im Bereich Klimafolgenanpassung. Auch die Themen betriebliches Mobilitätsmanagement und Gebäudemodernisierung sollen verstärkt angegangen werden. Weitere Leuchtturmprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Klimaschutzmanagement durch die GFC übernommen, etwa der weitere Ausbau der einheitlichen E-Ladeinfrastruktur im Kreis Coesfeld oder auch die Ausweitung des interkommunalen E-Dienstwagenpools.

Kontakt

Sarah Rensner,
Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld,
E-Mail: klimaschutz@kreis-coesfeld.de,
Tel: 02541 / 18-9115

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