Mobilitätsuntersuchung 2016

Ziele der Untersuchung

Der Kreis Coesfeld hat im Herbst 2016 das Dortmunder Planungsbüro Planersocietät mit der Durchführung einer Mobilitätsuntersuchung beauftragt. Damit liegen nun erstmals stichtagsbezogen Zahlen zum alltäglichen Mobilitätsverhalten vor, die u. a. folgende Fragestellungen beantworten:

  • Welches Verkehrsmittel wurde genutzt?
  • Welchen Zweck und welches Ziel hatte der Weg?
  • Wie werden die Verkehrssysteme bewertet?

Ergebnisse

In der Untersuchung wurden alle Wege – ob per Bus und Bahn oder im eigenen PKW, mit dem Fahrrad oder zu Fuß – angegeben werden. Die Befragten können sich etwa dazu äußern, wie sie das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs oder die Radverkehrsbedingungen bewerten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge an die Verkehrsplanung zu formulieren. Für eine vorausschauende, bürgerorientierte Planung sind diese Informationen über das Verkehrsverhalten und über konkrete Verbesserungsvorschläge sowie Anregungen aus der Bevölkerung von großem Interesse.

Die Auswertungen der Mobilitätsbefragung wurden im März 2017 abgeschlossen: So umrundet die Coesfelder Kreisbevölkerung rund 150 mal an jedem Werktag die Erde. Weitere Hoffnung zur Steigerung des bereits hohen Stellenwert des Fahrradverkehrs liegt auch in E-Bikes. Schon 18% aller Haushalte im Kreis besitzen eines. Der Abschlussbericht der Mobilitätsuntersuchung liegt nun ebenfalls vor.

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Vorgehensweise

Im Rahmen der Unstersuchung wurden mehr als 7.500 Personen per Zufallsstichprobe aus den Melderegistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zur Teilnahme ausgewählt und im September 2016 angeschrieben. Die Teilnahme dauerte etwa 10-15 Minuten und war freiwillig und nur denjenigen möglich, die zuvor postalisch die Befragungsunterlagen erhalten haben. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass mit der Untersuchung repräsentative Ergebnisse erzielt werden können. Je höher die Teilnahme ist, umso repräsentativer, zuverlässiger und wertvoller sind die späteren Ergebnisse.Die Befragung fand ab dem 20. September statt.

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Inhalte der Befragung

In der Befragung wurden Fragen zum Haushalt, zur Person und zum Mobilitätsverhalten an einem bestimmten Stichtag gestellt. Sie bestand aus drei Teilen:

  • Im Haushaltsfragebogen wurden allgemeine Fragen zur Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln und über die Haushaltszusammensetzung gestellt.
  • Der Personenfragebogen beschäftigte sich mit den Mobilitätsvoraussetzungen, der Verkehrsmittelnutzung und der Bewertung der verschiedenen Verkehrssysteme. Dieser sollte von allen Haushaltsmitgliedern ausgefüllt werden, die mindestens 6 Jahre alt sind.
  • Im Wegeprotokoll bzw. Wegeblatt sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen vorgegebenen Stichtag ihre durchgeführten Wege dokumentieren. Jede Person im Haushalt, die sechs Jahre oder älter ist, soll dazu entweder telefonisch oder schriftlich Angaben machen. Das Wegeprotokoll soll auch ausgefüllt werden, wenn man am Stichtag nicht außer Haus war.

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Verschiedene Befragungswege

Es gab drei verschiedene Möglichkeiten, an der Befragung teilzunehmen:

  • In der telefonischen Befragung wird ein Interviewer der Firma O-TON die Fragen am Telefon stellen. Auf der beigelegten Rückantwortkarte kann ein Wunschtermin vorgeschlagen werden, an dem das Interview durchgeführt werden sollte.
  • Bei der schriftlichen Befragung werden die Befragungsunterlagen per Post versendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllen die Fragebögen aus und schicken die Unterlagen in dem vorbereiteten portofreien Rückumschlag zurück.
  • Die Teilnahme an der Online-Befragung wird über den mitgeteilten Zugangscode ermöglicht. Dabei müssen nicht alle Fragen auf einmal beantwortet werden; mehrere Sitzungen sind möglich.

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