Breite Zustimmung zum Radverkehrskonzept - Öffentlicher Online-Vortrag findet am 23. Juni statt

Einstimmig hat der Coesfelder Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung das Radverkehrskonzept für den Kreis Coesfeld verabschiedet. Zugleich wurde ein höheres Budget für die Radwegeunterhaltung, aber auch eine neue halbe Planerstelle für die Tiefbauabteilung bewilligt. Um das Konzept auch der breiten Öffentlichkeit vorzustellen, ist am kommenden Dienstag (23. Juni 2020) um 18:00 Uhr ein Webinar als Online-Vortrag geplant.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Tiefbauamtsleiter Klaus Dammers mit einer Übersichtskarte und dem Radverkehrsbeauftragten Mathias Raabe (v.l.n.r.; Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Tiefbauamtsleiter Klaus Dammers mit einer Übersichtskarte und dem Radverkehrsbeauftragten Mathias Raabe (v.l.n.r.; Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Mit dem Radverkehrskonzept liegt erstmals ein kreisweit abgestimmtes interkommunales Planwerk für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur vor, das einen weiteren Meilenstein in den Klimaschutzaktivitäten des Kreises Coesfeld darstellt, freut sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes sollen direkte, komfortable und schnelle Radwegeverbindungen zwischen den Kommunen des Kreises und darüber hinaus realisiert werden; damit sollen Berufspendler für den Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad oder Pedelec motiviert werden.

Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, den Nachbarkreisen und -kommunen sowie weiteren Interessensvertretern, wie etwa den ADFC-Ortsgruppen. Mathias Raabe, der als Radverkehrsbeauftragter die Konzepterstellung beim Kreis Coesfeld koordiniert hat, betont die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Baulastträgern hat sehr gut funktioniert, sodass wir jetzt einen gut abgestimmten Maßnahmenfahrplan für die nächsten Jahre haben, der als Orientierung für die weiteren Detailplanungen dienen kann.

Dass auch jetzt schon intensiv am Radwegeausbau gearbeitet wird, betont Klaus Dammers, Abteilungsleiter Straßenbau und -unterhaltung beim Kreis Coesfeld: An der ersten Veloroute wird bereits gebaut. Bis Ende 2020 wollen wir entlang der K 39 einen ersten Abschnitt des drei Meter breiten Radweges zwischen Ascheberg und Münster einweihen.

Auch die Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, sich an der Konzepterstellung zu beteiligen. Auf einer interaktiven Karte im Internet konnten sie ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Alltags-Radwegenetz im Kreis Coesfeld abgeben. Dieses wichtige Bürger-Feedback ist zusammen mit dem fachlichen Know-how der Planungsexperten der Städte und Gemeinden in das Radverkehrskonzept eingeflossen, berichtet Raabe.

Im Rahmen des Online-Vortrags am 23. Juni 2020 werden die beiden beteiligten Gutachterbüros das Radverkehrskonzept, seine Ziele, den Erarbeitungsprozess und natürlich auch die Ergebnisse detailliert vorstellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können zudem Fragen stellen, die direkt im Webinar beantwortet werden. Weitere Informationen zum Online-Vortrag finden sich unter www.klima.kreis-coesfeld.de.

Kontakt

Kristin Holz und Nina Borgert
Klimaschutzmanagerinnen des Kreises Coesfeld,
E-Mail: klimaschutz@kreis-coesfeld.de,
Tel: 02541 / 18-9115

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